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LinkedIn Dauerlauf: laufend neue Leads aus LinkedIn-Signalen

Der LinkedIn Dauerlauf beobachtet LinkedIn fortlaufend für dich und liefert Tag für Tag neue Leads. Anders als bei der LinkedIn Search, wo du einmal suchst und die Treffer speicherst, läuft er einfach weiter.

So arbeitet der Dauerlauf

  • Du wählst Signalquellen, also wo gesucht wird, zum Beispiel ein Thema oder die Profile von Wettbewerbern.

  • Die KI prüft jede gefundene Person gegen deine Zielgruppe.

  • Passende Personen landen als Leads in einer Liste, auf Wunsch in einer verknüpften Kampagne, die dir der Assistent als Entwurf vorbereitet.

  • Der Dauerlauf sucht in deinen Suchzeiten weiter, mit der Vorgabe Mo. bis Fr., und übernimmt von selbst bis zu 40 neue Kontakte am Tag.

Bevor du startest

Du findest den Dauerlauf unter Leads → „Neue Leads" → „LinkedIn Dauerlauf". Das brauchst du:

  • Ein verbundenes LinkedIn-Konto unter Verwalten → „LinkedIn Accounts". Ohne Konto steht auf der Seite nur „Kein LinkedIn-Account verbunden".

  • Das Recht dazu. Inhaber und Admins haben es immer. Team-Mitglieder brauchen unter Einstellungen → Team-Verwaltung im Bereich „Lead Scout und Dauerlauf" das Recht „Dauerlauf: Übersicht und Statistiken" zum Ansehen und „Dauerlauf: bearbeiten und erstellen" für jede Änderung. Mitglieder sehen nur die Dauerläufe der LinkedIn-Konten, die ihnen dort zugewiesen sind. Ohne Recht ist der Menüpunkt ausgegraut.

  • Mindestens ein LinkedIn-Profil, auf dessen Beiträge deine Zielgruppe reagiert, etwa von einem Wettbewerber. Die vorausgewählte Quelle „Reaktionen auf bestimmte Profile" braucht eines.

  • Deutsche Stichwörter für dein Thema, und bei Firmensitz außerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Profilsprache (Schritt „Zielgruppe").

Ohne Bearbeiten-Recht kannst du Dauerläufe nur ansehen. Anlegen, Bearbeiten, „Jetzt übernehmen", Pausieren, Fortsetzen, Umbenennen, Löschen sowie Änderungen an Anrede und Suchzeiten sind dann nicht möglich.

Dauerlauf anlegen, Schritt für Schritt

„Neuer Dauerlauf" öffnet den Assistenten als Karte über der Seite. Bei mehreren Konten fragt der Knopf zuerst „Für welchen LinkedIn-Account?" und zeigt je Konto, wie belegt es ist, etwa „1 Aktiv", „2 Inaktiv" oder „Noch kein Dauerlauf". Im ersten Schritt kannst du über „Anderes Konto" noch wechseln.

Oben zeigt eine Leiste den Fortschritt, etwa „Schritt 2 von 7". Die Schritte heißen Angebot · Signale · Zielgruppe · Liste & Kampagne · Ansprache · Probelauf · Einrichtung, danach kommt Startklar. „Ansprache" gibt es nur mit Kampagnenentwurf, und wer bestehende Kontakte reaktiviert, überspringt „Signale". Ab den Signalen sichert jedes „Weiter" deinen Stand als Entwurf.

1. Angebot

Unter „Dauerlauf von der KI einrichten lassen" genügt eine Angabe, danach sind Quellen und Zielgruppe vorbefüllt:

  • „Meine hinterlegten Informationen nutzen (empfohlen)": die Website-Analyse aus der ersten Einrichtung deines Dealsky-Kontos, ohne neuen Abruf. Ohne hinterlegte Website heißt der Knopf „Meine bereits hinterlegten Informationen nutzen".

  • Website-Adresse eingeben und „Analysieren" klicken, bei hinterlegter Website heißt der Knopf „Website neu analysieren".

  • „Angebot selbst beschreiben" und „Analysieren".

  • „Lieber alles selbst einstellen": ohne KI weiter zu den Signalen.

„Das hat die KI erkannt" zeigt dann „Dein Angebot" und „Deine Zielgruppe in eigenen Worten", beide fließen in die KI-Bewertung ein. Beschreibe die Art der Firmen, nicht die Rolle, und formuliere ruhig weit.

Bei „Wen soll der Dauerlauf ansprechen?" ist Neue Kontakte finden vorausgewählt, die Kampagne beginnt mit einer Vernetzungsanfrage. Bestehende Kontakte reaktivieren nimmt deine Kontakte 1. Grades über die Quelle „Eigene Kontakte reaktivieren", die Kampagne startet direkt mit der Nachricht, und „Signale" entfällt. Weiter geht es mit „Übernehmen und weiter".

2. Signale

Unter „Deine Signale" ist jede Signalquelle, kurz Quelle, eine Zeile mit Schalter („An" oder „Aus"). Eingeschaltete Quellen wechseln sich ab, das Info-Zeichen erklärt jede. Vorausgewählt und als „Empfohlen" markiert sind „Ein Thema beobachten" und „Reaktionen auf bestimmte Profile".

  • Ein Thema beobachten: Verfasser und Reagierende zu deinen Themen-Stichwörtern. LinkedIn kann Beiträge nicht nach Region filtern, ein englischer Begriff holt also die halbe Welt herein. Den Zeitraum stellst du unter „Erweitert" ein.

  • Reaktionen auf bestimmte Profile: bis zu 5 Profile, je Lauf kommt eines dran.

  • Reaktionen auf Unternehmensseiten: bis zu 5 Firmenseiten.

  • Firmen, die einstellen: Entscheider in Firmen mit offenen Stellen. Das Land allein genügt nicht, setz eine Branche (Schritt „Zielgruppe") oder eine Firmengröße (unter „Erweitert"), sonst kommen weltweite Großkonzerne. Die Karte warnt, sperrt „Weiter" aber nicht. Ohne Kriterium hält erst die Einrichtung an („Angehalten bei: Dauerlauf wird gestartet").

  • Direkt nach Zielgruppe suchen: kein Signal, sondern die reine Suche nach Position, Branche und Land.

  • Follower eines Profils: die Abonnenten eines benannten Profils.

  • Stellenanzeigen als Signal: frische Anzeigen zu einer gesuchten Stelle, angesprochen werden die Entscheider der Firma.

In den Karten für Profile, Unternehmensseiten, Follower und Themen stehen Vorschläge, sobald Dealsky dein Angebot oder deine Zielgruppe kennt. Übernommen wird nur, was du anklickst.

Eingeschaltet, aber leer geht nicht: Fehlt einer eingeschalteten Quelle ihre Pflichtangabe, bleibt „Weiter" gesperrt, und der Grund steht rot an der Karte, etwa „Mindestens ein Profil nötig. Wähle eines aus oder schalte die Quelle aus." „Unvollständige ausschalten" schaltet alle leeren Quellen auf einmal aus.

3. Zielgruppe

Unter „Wen suchst du genau?" legst du fest, wen der Dauerlauf behält. Du siehst nur Felder, die bei deinen Quellen etwas bewirken:

  • Position der Zielperson: bis zu 6. Pflicht bei „Direkt nach Zielgruppe suchen", „Firmen, die einstellen" und „Stellenanzeigen als Signal", sonst liefert LinkedIn dort beliebige Mitarbeitende statt Entscheider.

  • Schlüsselbegriffe (nur bei „Direkt nach Zielgruppe suchen") und Branchen (dort und bei „Firmen, die einstellen") grenzen die Suche ein.

  • Land: meist vorbelegt, ohne Land sucht LinkedIn weltweit. „Deutschsprachig (DE·AT·CH)" setzt alle drei Länder gleichwertig.

„Dein Angebot" und „Deine Zielgruppe in eigenen Worten" kommen aus der Analyse. Ohne Analyse oder beim Fortsetzen eines Entwurfs trägst du sie hier im Block „KI-Bewertung" ein: Die Zielgruppe ist der Maßstab für jeden Kontakt, das Angebot der Hintergrund. Beides änderst du später im Reiter „Einstellungen" deines Dauerlaufs.

Unter „Erweiterte Einstellungen":

  • Profilsprache: Bei Reaktions- und Kontaktquellen liefert LinkedIn kaum mehr als Name und Überschrift, die Sprache ist dort der einzige Filter. Mit der Vorauswahl ist sie deshalb Pflicht. Bei Firmensitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ist Deutsch vorbelegt, sonst bleibt „Weiter" bis zu deiner Wahl gesperrt.

  • Profilbesuch: Bei Personen mit unklarer Rolle kann dein Konto das LinkedIn-Profil besuchen und anhand des Werdegangs entscheiden. Der Besuch ist für die Person sichtbar.

  • K.-o.-Begriffe im Profiltext: Ein Treffer in Name, Überschrift oder Firma schließt aus, noch vor der KI-Bewertung.

  • Rollenfilter bei Verfassern (nur bei „Ein Thema beobachten") sowie „Reaktionen auswerten" und „Kommentare auswerten", je einzeln abschaltbar.

4. Liste & Kampagne

Unter „Wohin sollen die Kontakte?" wählst du die Lead-Liste für alle Kontakte des Dauerlaufs:

  • Neue Liste anlegen (empfohlen, eine je Dauerlauf, der Name ist vorbelegt). Darunter steht der Haken „Kampagne als Entwurf vorbereiten (empfohlen)", bei einem neuen Dauerlauf gesetzt: Die KI schreibt die Nachrichten passend zu deinem Angebot, und es geht nichts raus, bevor du die Kampagne geprüft und selbst gestartet hast.

  • Bestehende Liste oder Kampagne: Oben wählst du optional eine Kampagne, die ihre Lead-Liste als Zielliste mitbringt, darunter die Zielliste. Läuft die Kampagne, startet jeder neue Lead ihre Sequenz. Einen Kampagnenentwurf gibt es auf diesem Weg nicht.

5. Ansprache

Nur mit dem Haken „Kampagne als Entwurf vorbereiten": Unter „Wie sprichst du deine Kontakte an?" wählst du „Per Du" oder „Per Sie". Ist deine Ansprache in Dealsky schon hinterlegt, ist sie vorausgewählt, sonst geht es erst nach deiner Wahl weiter. Die Wahl gilt nur für diesen Kampagnenentwurf.

6. Probelauf

Der Probelauf startet von selbst, fragt deine Quellen nacheinander ab und dauert bis zu einer Minute. Angeschrieben wird dabei niemand. Danach siehst du bis zu zehn passende Personen und, wenn möglich, eine Hochrechnung pro Woche.

  • Auswählen musst du nichts. Die Einrichtung übernimmt alle, die die KI als passend bewertet hat, auch die ohne Karte (höchstens 100). Wen die KI nicht bewerten konnte, übernimmt Dealsky nicht.

  • Noch keine Treffer? Das heißt nicht, dass es keine gibt, der Probelauf schaut je Quelle nur kurz nach. Du kannst „Erneut versuchen", zurückgehen und die Signale anpassen oder weitermachen.

  • Änderst du nach einem „Zurück" etwas, läuft er neu, sonst bleibt das Ergebnis stehen.

Mit „Dauerlauf starten" geht es in die Einrichtung.

7. Einrichtung

Der Assistent sichert Liste und Einstellungen, übernimmt die geprüften Kontakte, startet den Dauerlauf und bereitet mit Haken die Kampagne als Entwurf vor. Hakt ein Schritt, hält er dort an, nennt den Grund und bietet „Erneut versuchen" an. Erledigte Schritte laufen nicht noch einmal. Ein „Zurück" gibt es ab hier nicht mehr.

Startklar

„Dein Dauerlauf läuft." Hat der Probelauf passende Personen gefunden, steht darunter, wie viele schon in deiner Liste liegen. Warten Kontakte auf die Anrede, findest du sie auf der Seite „LinkedIn Dauerlauf" im Reiter „Zu überprüfen".

Mit Kampagnenentwurf zeigt „Deine Kampagne" ihre Kachel, „Kampagne auf neue Kontakte" oder „Kampagne auf dein Netzwerk". Gestartet ist sie noch nicht. Kachel und „Zum Dauerlauf" führen auf die Seite deines Dauerlaufs, wo Dealsky die Zeile „Kampagne" hervorhebt: „Hier liegt deine Kampagne bereit". „Verstanden" schließt den Hinweis.

Unterbrechen und fortsetzen

Die Karte schließt du über das X, außer während der Analyse und der Einrichtung. Nach dem ersten „Weiter" bleibt dein Stand als Entwurf erhalten, unter „Meine Dauerläufe" im zugeklappten Abschnitt „Entwürfe". Auf der Seite des Entwurfs geht es mit „Einrichtung fortsetzen" ab den Signalen weiter, ohne neue Analyse.

Die Kampagne: so gehen die Leads in den Versand

Ohne Kampagne sammelt der Dauerlauf nur, das ist völlig in Ordnung. Sollen die Leads angeschrieben werden, braucht er eine laufende Kampagne, die mit ihm verknüpft ist. Eine Kampagne, die du selbst über „Neue LinkedIn Kampagne" auf dieselbe Liste legst, bekommt neue Treffer nicht automatisch. Verknüpfen kannst du sie im Reiter „Einstellungen" deines Dauerlaufs unter „Zielliste & Kampagne".

  • Ist die Kampagne ein Entwurf oder pausiert, sammelt der Dauerlauf weiter und bucht nichts ein. Zeigt sie auf eine andere Lead-Liste, stoppt die Einbuchung, damit keine fremden Kontakte angeschrieben werden.

  • Den Entwurf aus dem Assistenten findest du auf der Seite des Dauerlaufs in der Zeile „Kampagne", unter Kampagnen → „Meine Kampagnen" im Block „Deine Kampagne liegt als Entwurf bereit" und unter „Erste Schritte" bei „Kampagne starten" (Abzeichen „1 Entwurf bereit").

  • „Prüfen & starten" öffnet ihn im Kampagnen-Builder mit fest eingestellter Liste. Mit „Kampagne starten" verknüpft Dealsky die Kampagne mit dem Dauerlauf. Die Kampagne übernimmt alle Kontakte der Liste, neue kommen automatisch dazu.

  • Ohne Entwurf und Verknüpfung steht in der Zeile „Kampagne" der Knopf „Neue Kampagne erstellen und mit Liste verknüpfen". Dafür brauchst du neben „Dauerlauf: bearbeiten und erstellen" auch das Kampagnen-Recht „Bearbeiten und erstellen".

  • Startest du eine verknüpfte Kampagne später, kommen die gesammelten Kontakte dazu: aus einem Entwurf sofort beim Start, sonst mit dem nächsten Lauf, der neue Leads übernimmt.

Die Übersicht „Meine Dauerläufe"

Auf der Seite „LinkedIn Dauerlauf" stehen der Knopf „Neuer Dauerlauf" und diese Reiter:

  • Meine Dauerläufe: Karten in den Abschnitten Aktiv, Pausiert, Entwürfe und Inaktiv, anfangs ist nur „Aktiv" offen. Jede Karte zeigt Status, Konto, „Leads heute", „Leads insgesamt" und bei aktivem Dauerlauf den nächsten Lauf. Im „…"-Menü liegen „Umbenennen", „Pausieren" bzw. „Fortsetzen" und „Löschen", nur hier und nicht auf der Seite des Dauerlaufs. Beim Löschen bleiben übernommene Leads in ihrer Liste.

  • Zu überprüfen: nur, wenn Kontakte auf eine Anrede warten.

  • Aktivität: eine Zeile je Lauf, auch ohne Treffer, filterbar nach Dauerlauf und Konto.

  • Einstellungen: Suchzeiten je LinkedIn-Konto und die automatische Anrede.

Anrede: der Reiter „Zu überprüfen"

Ist bei einem Vornamen unklar, ob „Herr" oder „Frau" passt, hält der Dauerlauf den Kontakt zurück, statt ihn ohne Anrede in eine Kampagne zu schicken. Er wartet im Reiter „Zu überprüfen": Den Vorschlag der KI übernimmst du mit dem ersten Knopf, etwa Anrede „Herr" übernehmen, die andere Anrede mit Anrede „Frau" setzen. Dazu gibt es „Ohne Anrede übernehmen" und „Verwerfen" (endgültig). Mit „Auswählen" entscheidest du mehrere auf einmal.

Der Schalter „Anrede automatisch übernehmen" im Reiter „Einstellungen" dieser Seite (Vorgabe: an) lässt sichere Fälle ohne Rückfrage durch. Nicht verwechseln: Der Reiter „Überprüfen" auf der Seite eines Dauerlaufs gehört zu den Profilbesuchen.

Suchzeiten je LinkedIn-Konto

Im Reiter „Einstellungen" dieser Seite legst du je LinkedIn-Konto fest, wann gesucht wird. Das gilt für alle Dauerläufe des Kontos.

  • Vorgabe: Mo. bis Fr., 8 bis 12 und 13 bis 18 Uhr, Zeitzone Europe/Berlin.

  • Über „Konfigurieren" wählst du Wochentage und einzelne Stunden, höchstens 6 getrennte Blöcke.

  • Der genaue Zeitpunkt wird jedes Mal neu ausgewürfelt. Außerhalb der Zeiten ruhen Suche und Profilbesuche. Nur ihren ersten Lauf nach dem Start macht jede Quelle auch außerhalb der Zeiten.

Tagesbericht per Mail

Einmal am Tag ab 18 Uhr schickt dir Dealsky eine Mail, wenn deine Dauerläufe an diesem Tag neue Leads übernommen haben. Ohne neue Leads kommt keine. Abschalten kannst du sie unter Einstellungen → „Benachrichtigungen" bei „Dauerlauf: Tagesbericht".

Die Seite eines Dauerlaufs

Ein Klick auf die Karte öffnet die Seite des Dauerlaufs. Oben rechts steht das LinkedIn-Konto. Darunter findest du links „Dauerlauf bearbeiten", der in den Reiter „Einstellungen" springt (bei einem Entwurf „Einrichtung fortsetzen"), und rechts Status und Lead-Zahl.

  • Übersicht: LinkedIn-Konto, Zielliste, Kampagne, Takt, Signalquellen und Zielgruppe. Der Stift springt in die Einstellungen, Konto und Takt lassen sich nicht ändern.

  • Leads: übernommene Kontakte mit Name, Signal, Firma und Zeitpunkt. Ein Klick öffnet den Lead.

  • Aussortiert: was nicht übernommen wurde, mit Grund (siehe „Häufige Fragen").

  • Überprüfen: Personen, die auf einen Profilbesuch warten. Bis dahin kommen sie weder in die Liste noch in eine Kampagne.

  • Aktivität: „Heutiges Kontingent", „Takt & Rückstau" mit dem nächsten Lauf je Quelle und das Lauf-Protokoll.

  • Einstellungen: Zielliste und Kampagne, Quellen und Zielgruppe ändern. „Änderungen speichern" und „Verwerfen" erscheinen erst nach einer Änderung, samt Hinweis auf die Folgen.

Takt, Kosten und Grenzen

  • Takt: Alle 10 Minuten fragt der Dauerlauf eine Quelle ab, nur in den Suchzeiten. Quellen wechseln sich ab, „Ein Thema beobachten" zählt als zwei. Manche schauen von sich aus seltener nach, Unternehmensseiten etwa höchstens zweimal am Tag, und eine Quelle ohne neue Funde wird langsamer, statt zu stoppen. Mehrere Dauerläufe auf einem Konto teilen sich den Takt.

  • Neue Beiträge: Beim ersten Lauf setzt der Dauerlauf einen Stichtag. Bei Themen, Profilen und Unternehmensseiten zählen danach nur neuere Beiträge.

  • Tagesziel und Rückstau: Von selbst übernimmt ein Dauerlauf höchstens 40 neue Kontakte am Tag, die aus dem Probelauf eingerechnet. Der Wert steht in der Zeile „Takt" und ist nicht einstellbar. Weitere warten als Rückstau und kommen an den Folgetagen dran, die besten zuerst. „Jetzt übernehmen" unter „Takt & Rückstau" holt sie sofort. Bei großem Rückstau sucht der Dauerlauf vorübergehend nichts Neues.

  • LinkedIn-Kontingent: Suchen und Abrufe sind je Konto und Tag gedeckelt, der Probelauf zählt mit. Ist das Tagesbudget aufgebraucht, geht es am nächsten Tag weiter.

  • Profilbesuche: höchstens 30 pro Tag und Konto, mit Abstand, für die besuchte Person sichtbar.

  • Credits: Der Dauerlauf selbst kostet keine, auch nicht Analyse, KI-Bewertung oder Kampagnenentwurf. Credits kostet erst die laufende Kampagne, etwa der KI-Opener (1 Credit je Lead, der die erste Nachricht bekommt, bei neuen Kontakten also erst nach angenommener Vernetzung), Landingpages oder Videos. Die Kosten zeigt der Kampagnen-Builder vor dem Start.

Häufige Fragen

Warum findet mein Dauerlauf nichts?

Im Reiter „Aktivität" steht jeder Lauf mit seinem Ergebnis. Kommen keine neuen Zeilen dazu, lief der Dauerlauf gar nicht. Prüf der Reihe nach:

  • Steht er auf Aktiv? Entwürfe und pausierte Dauerläufe laufen nicht.

  • Ist eine Quelle eingeschaltet? Das zeigt die Zeile „Signalquellen".

  • Ist gerade Suchzeit? Mit der Vorgabe sucht er am Wochenende nicht.

  • Ist das Tagesbudget aufgebraucht („Heutiges Kontingent" im Reiter „Aktivität" deines Dauerlaufs) oder das Tagesziel erreicht („Leads heute" auf der Karte steht beim Wert der Zeile „Takt")? Dann geht es am nächsten Tag weiter.

  • Ist es noch früh? Bei Themen, Profilen und Unternehmensseiten zählen nur neue Beiträge. Gib ihm ein paar Tage.

  • Sind die Stichwörter zu eng oder englisch?

Warum stehen so viele Kontakte unter „Aussortiert"?

Das ist normal, besonders bei Reaktionsquellen: Wer einen Beitrag liket, ist erst einmal ein beliebiger Nutzer. Die Filterknöpfe zeigen die Gründe:

  • Passt nicht zur Zielgruppe: etwa durch die KI-Bewertung, deine K.-o.-Begriffe, den Standort oder den Profilbesuch. Den genauen Grund nennen „Warum aussortiert" und „Begründung im Wortlaut".

  • Von dir ausgeschlossen: Person oder Firma stehen auf deiner Ausschlussliste, oder der Lead steht auf „Nicht kontaktieren".

  • Schon als Lead vorhanden: Die Person ist bereits in deinen Leads.

  • Gesperrtes Thema: Beiträge zu Gesundheit, Politik, Religion, Gewerkschaft, Herkunft oder Sexualität wertet Dealsky aus Datenschutzgründen nicht aus.

Kommt zu wenig durch, hilft oft ein weiterer Satz in „Zielgruppe in eigenen Worten", eine zusätzliche Position oder eine zweite Quelle.

Der Dauerlauf findet Leads, aber sie landen nicht in der Kampagne

Die Zeile „Kampagne" auf der Übersicht deines Dauerlaufs zeigt den Stand. Prüf: Ist eine Kampagne verknüpft, nicht nur auf derselben Liste? Läuft sie, oder ist sie noch ein Entwurf? Zeigt sie noch auf die Zielliste? Wartet der Kontakt im Reiter „Zu überprüfen" auf seine Anrede?

Was bedeutet die Meldung über den Reitern?

  • Gelb, „Der Dauerlauf läuft, mit einem Hinweis": Er sammelt weiter, aber etwas klemmt, meist ist die verknüpfte Kampagne noch ein Entwurf. Starte sie, dann bekommt sie die gesammelten Leads.

  • Rot, „Der Dauerlauf ist gestoppt": etwa weil die Zielliste gelöscht oder das LinkedIn-Konto getrennt wurde. Bei getrenntem Konto pausiert Dealsky den Dauerlauf selbst und schickt dir eine Benachrichtigung.

So setzt du ihn fort: Verbinde das Konto unter Verwalten → „LinkedIn Accounts" neu oder wähl im Reiter „Einstellungen" des Dauerlaufs eine neue Zielliste. Klapp dann unter „Meine Dauerläufe" den Abschnitt „Pausiert" oder „Inaktiv" auf und wähle im „…"-Menü der Karte „Fortsetzen". Klappt das nicht, nennt die Meldung den Grund. Ein Hinweis verschwindet erst, wenn du den Dauerlauf einmal pausierst und wieder fortsetzt.

Kann ich einen laufenden Dauerlauf ändern?

Ja, im Reiter „Einstellungen", erreichbar über „Dauerlauf bearbeiten" oder die Stifte der Übersicht. Den Assistenten brauchst du dafür nicht.

  • Eine ausgeschaltete Quelle wird nur angehalten und macht später an derselben Stelle weiter.

  • Änderst du die Angaben einer Quelle, durchsucht sie ihre Treffer von vorn. Der Stichtag bleibt, und übernommene Kontakte kommen nicht doppelt.

  • Eine geänderte Zielgruppe gilt für Kontakte, die ab dann bewertet werden. Aussortierte kommen nicht zurück.

  • Vor einem Wechsel der Zielliste fragt Dealsky, was mit den bisherigen Leads passieren soll.

Wie viele Dauerläufe sollte ich anlegen?

Fang mit einem an, mit der Vorauswahl und einer eigenen Zielliste. Mehrere Dauerläufe auf demselben LinkedIn-Konto teilen sich Suchzeiten, Takt und Tagesbudget, jeder kommt dann langsamer voran.

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